Vogelmiere – Ein wertvolles Wildkraut für Wachteln und Hühner




Die Vogelmiere (Stellaria media) gehört zu den beliebtesten Wildpflanzen bei Wachteln und Hühnern. Sie wächst fast das ganze Jahr über und ist oft schon im späten Winter oder frühen Frühling zu finden. Viele Geflügelhalter kennen sie deshalb als eines der ersten frischen Grünfutter aus der Natur.
Neben ihrer Beliebtheit bei Geflügel enthält Vogelmiere auch viele wertvolle Inhaltsstoffe und kann eine sinnvolle Ergänzung zur normalen Fütterung sein.

Was ist Vogelmiere?

Vogelmiere ist ein niedrig wachsendes Wildkraut, das häufig in Gärten, auf Wiesen oder an Wegrändern wächst. Die Pflanze bildet weiche grüne Triebe mit kleinen ovalen Blättern und feinen weißen Blüten.
Der Name „Vogelmiere“ kommt daher, dass viele Vögel diese Pflanze besonders gerne fressen – auch Hühner und Wachteln.

Inhaltsstoffe der Vogelmiere

Vogelmiere ist erstaunlich nährstoffreich und enthält unter anderem:

  • Vitamin C
  • Eisen
  • Magnesium
  • Kalium
  • Saponine
  • Flavonoide

Diese Kombination macht die Pflanze zu einem natürlichen Nährstofflieferanten.

Warum Vogelmiere für Wachteln und Hühner gut ist

Viele Halter nutzen Vogelmiere als natürliche Ergänzung zum Hauptfutter.

1. Beliebtes Grünfutter

Die weichen Blätter und Triebe werden von Wachteln und Hühnern sehr gerne gefressen.

2. Unterstützung des Stoffwechsels

Die enthaltenen Mineralstoffe und Pflanzenstoffe können den Stoffwechsel unterstützen.

3. Frische Nährstoffe

Besonders im Winter oder Frühling, wenn wenig Grün wächst, liefert Vogelmiere natürliche Vitamine und Mineralstoffe.

4. Beschäftigung und natürliches Verhalten

Wenn ganze Pflanzen in den Stall gelegt werden, können die Tiere daran picken und scharren. Das fördert natürliches Verhalten und Beschäftigung.

Vogelmiere richtig verfüttern

Die Pflanze kann sehr einfach gefüttert werden:

  • frisch gesammelt direkt in die Voliere legen
  • kleine Büschel ins Gehege geben
  • mit einer Schere klein schneiden und unters Futter mischen

Die gesamte Pflanze ist essbar – Blätter, Stängel und Blüten.

Vogelmiere im Garten anbauen

Viele Halter lassen Vogelmiere einfach im Garten wachsen oder säen sie gezielt an.
Vorteile:

  • wächst sehr schnell
  • braucht kaum Pflege
  • kann mehrmals geerntet werden
  • oft schon nach 2–3 Wochen erntereif

Damit hat man fast das ganze Jahr über frisches Grünfutter.

Beim Sammeln beachten

Wenn Vogelmiere in der Natur gesammelt wird:

  • nur saubere Standorte fern von Straßen wählen
  • keine gespritzten Flächen nutzen
  • Pflanzen frisch verfüttern



Vogelmiere gehört zu den besten Wildpflanzen für Wachteln und Hühner. Sie ist leicht zu finden, wächst schnell nach und enthält viele wertvolle Nährstoffe.
Ob als frisches Grünfutter, zur Beschäftigung im Stall oder als natürliche Ergänzung zur Fütterung – Vogelmiere ist eine einfache Möglichkeit, Geflügel auf natürliche Weise zu unterstützen.