Rezepte aus der Community – Lieblingsideen von Wachtelfreunden
Manchmal sind es die einfachen Dinge, die am meisten Freude machen – und genau das spiegelt sich in den Rezepten unserer Wachtel-Community wider. Hier teilen Leserinnen und Leser ihre liebsten Ideen rund um Wachtelprodukte, sei es in der Küche, zur Pflege oder einfach als kleine Verwöhnmomente für Mensch und Tier.
Ob kreative Leckereien mit Wachteleiern, hausgemachte Konzentrate oder praktische Tipps für den Alltag mit Wachteln – jede Einsendung erzählt ein Stück persönliche Erfahrung.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitmachen und ihre Rezepte zur Verfügung stellen!
Wenn du selbst ein bewährtes Rezept hast, melde dich gerne – wir freuen uns auf deine Einsendung.
Holundersaftkonzentrat für den Winter – ein Community-Rezept von Johanna Olek
Als ich neulich nach Rezepten aus der Community gefragt habe, kam dieses wunderbare Rezept von Johanna Olek. Sie stellt jedes Jahr ein Holundersaftkonzentrat her, das sie für ihre Wachteln im Winter nutzt – und ihre Tiere lieben es!
Es ist eine tolle Möglichkeit, Holunderblüten auch außerhalb der Saison verfügbar zu machen und den Tieren ein natürliches, aromatisches Extra zu bieten. Die Zubereitung ist einfach und ideal zum Einfrieren geeignet.
Rezept: Holundersaftkonzentrat
Zutaten:
Frische Holunderblüten
Lauwarmes Wasser
Hinweis: Die Blüten bitte nicht waschen – die Pollen enthalten die wertvollen Aromen. Durch Waschen würden sie verloren gehen.
Utensilien:
Schere
Schale
Eiswürfelbehälter
Messbecher
Zubereitung:
1. Die Holunderblüten mit einer Schere vorsichtig von den Stängeln trennen.
2. In eine Schale geben und mit lauwarmem Wasser übergießen, bis die Blüten gerade so bedeckt sind.
3. Etwa 12 Stunden ziehen lassen, damit sich Geschmack und Wirkstoffe lösen.
4. Danach die Flüssigkeit in Eiswürfelbehälter abfüllen und einfrieren.
Anwendung:
Im Winter, wenn frische Blüten nicht verfügbar sind, kannst du 1–2 dieser Holunderwürfel in die Tränken deiner Wachteln geben. Bitte nicht mehr – der Geschmack ist sonst zu intensiv.
Tipp von Johanna:
„Ich lege wirklich nur ein bis zwei Eiswürfel in die Tränken, das reicht vollkommen aus. Meine Wachteln lieben den Geschmack, besonders an kühlen Tagen.“
Warum ist Holunder gut für Wachteln?
Holunderblüten sind reich an natürlichen Antioxidantien und gelten als sanftes Naturmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie wirken sich positiv auf das Immunsystem aus – ideal also, um die Tiere in der kälteren Jahreszeit zu unterstützen.
Herzlichen Dank an Johanna Olek
Ein großes Dankeschön an Johanna Olek, die dieses tolle Rezept mit uns geteilt hat! Wenn auch du ein bewährtes Rezept oder Pflegetipp für Wachteln hast, melde dich gerne – vielleicht erscheint dein Beitrag als Nächstes auf „Wachtelwissen mit Bina“.
Plinsen-Torte mit Wachtel-Eiern – ein sommerlich-leichtes Rezept von Anja
Dieses herrlich lockere Rezept stammt aus der Community – ein großes Dankeschön an Anja, die es uns zur Verfügung gestellt hat, inklusive Foto und Einwilligung zur Veröffentlichung. Die Plinsen-Torte ist ideal für warme Tage, lässt sich toll variieren und bietet eine wunderbare Gelegenheit, Wachtel-Eier in einem süßen Gericht zu verwenden.
Zutaten für den Plinsen-Teig:
5 Hühnereier oder 20 Wachteleier
600 ml Hafermilch (alternativ: 3,5 % Vollmilch)
1 Prise Salz
350 g Weizenmehl (Type 405)
100 ml Mineralwasser
2 Esslöffel Butter
Zubereitung des Teigs:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig portionsweise in einer Pfanne zu dünnen Plinsen (Pfannkuchen) ausbacken. Die Größe darf individuell gewählt werden – je nach Vorliebe. Danach vollständig abkühlen lassen.
Zutaten für die Füllung:
500 g Quark (Anja empfiehlt 20 % Fettanteil)
3 Esslöffel Puderzucker
Gemahlene Vanille oder etwas Vanille-Extrakt
Ca. 300 g frische Beeren deiner Wahl (z. B. Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren)
Zubereitung der Füllung:
Quark, Puderzucker und Vanille in einer Schüssel glatt rühren. Die frischen Beeren beiseitestellen – sie kommen später als fruchtige Schicht zwischen die Plinsenlagen.
Torte stapeln & dekorieren:
Nun beginnt das Stapeln:
Abwechselnd eine Plinse, etwas Quarkcreme und eine Handvoll Beeren übereinander schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
Nach Belieben dekorieren – mit Minze, Puderzucker, ein paar zusätzlichen Beeren oder Blüten.
Tipp von Anja:
„Die Torte ist wunderbar leicht und lässt sich gut vorbereiten. Besonders mit Wachtel-Eiern wird der Teig schön locker – meine Familie liebt sie!“
Lass sie dir schmecken!
Nochmals vielen Dank an Anja für dieses liebevoll zusammengestellte Rezept.
Wenn auch du ein tolles Rezept mit Wachtel-Eiern hast, sende es mir gerne – vielleicht erscheint bald auch deine Kreation hier auf „Wachtelwissen mit Bina“.
Eiersalat ohne Schälen – der clevere Wachtel-Ei-Trick
Wachteleier zu pellen kann ganz schön aufwendig sein – vor allem, wenn man viele braucht. Aber es geht auch anders: mit einem einfachen Trick, bei dem die Eier direkt gebacken und anschließend zerkleinert werden. Ganz ohne Schälen, ganz ohne Stress.
Dieses Rezept stammt direkt von mir, Bina von Wachtelwissen mit Bina, und ist nicht nur zeitsparend, sondern auch ideal für den Alltag mit vielen Eiern.
Zutaten:
Wachteleier (Menge nach Bedarf, z. B. ca. 20 Stück)
Nach Geschmack: Salz, Pfeffer, Mayonnaise, Senf, Joghurt, Kräuter etc.
Zubehör:
Auflaufform
Küchenschere
Backofen
Zubereitung:
1. Die rohen Wachteleier mit einer Schere direkt in eine Auflaufform schneiden. Nicht schälen – das ist hier nicht nötig.
2. Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
3. Die Eier für etwa 20 Minuten backen.
4. Nach dem Backen abkühlen lassen.
5. Die gebackenen Eier nun mit einer Schere oder einem Messer in kleine Stücke schneiden.
6. Mit den gewünschten Zutaten abschmecken – zum Beispiel mit Mayo, Joghurt, Senf, frischen Kräutern und Gewürzen.
Tipp:
Dieser Trick eignet sich perfekt, wenn du viele Eier schnell verarbeiten möchtest. Der Geschmack bleibt wunderbar erhalten – und du sparst dir das mühsame Schälen.
Du möchtest das auch ausprobieren?
Dann leg los – es ist einfacher, als du denkst! Und wenn dir das Rezept gefällt oder du eigene Varianten hast, schick mir gerne deine Idee. Ich freue mich immer über neue Inspirationen aus der Community.
Schokoladen-Wachteleierlikör – cremiger Genuss aus der eigenen Küche
Manchmal entstehen die besten Dinge spontan – so wie dieser herrlich schokoladige Likör aus Wachteleiern. Ich habe etwas in der Küche experimentiert und dabei einen winterlich-warmen, vollmundigen Wachteleierlikör mit Schokolade kreiert. Perfekt zum Verschenken, für besondere Anlässe oder einfach zum Selbergenießen.
Zutaten:
50 g Vollmilch-Schokolade
100 ml Sahne
100 ml Milch
45 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
8 Wachteleier
110 ml Korn, Rum oder Wodka (je nach Geschmack)
Zubereitung:
1. Schokolade, Milch und Sahne in einen kleinen Topf geben und vorsichtig erhitzen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Gut umrühren, aber nicht kochen lassen.
2. Die Schoko-Milch-Mischung beiseitestellen und etwas abkühlen lassen.
3. In einer Metallschüssel über einem Wasserbad (Wasser darf die Schüssel nicht berühren) die Wachteleier mit Puderzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das dauert einige Minuten.
4. Sobald die Eiermasse schön cremig ist, langsam die abgekühlte Schoko-Milch-Mischung unter Rühren einlaufen lassen.
5. Schüssel vom Wasserbad nehmen und zum Schluss den Alkohol (Korn, Rum oder Wodka) unterrühren.
6. Den fertigen Likör in eine saubere Flasche füllen und gut verschließen.
7. Im Kühlschrank kalt stellen. Nach etwa einem Tag Ziehzeit ist der Likör besonders aromatisch.
Tipp:
Der Likör hält sich im Kühlschrank mehrere Tage – wenn er nicht vorher schon ausgetrunken ist. Vor dem Servieren gut schütteln.
Obstkuchenboden mit Wachteleiern – schnell, locker, vielseitig
Du suchst einen einfachen Obstkuchenboden, der immer gelingt und sich wunderbar mit frischen Früchten belegen lässt? Dann ist dieses Rezept genau richtig. Es kommt – wie viele meiner Ideen – ganz ohne großes Schnickschnack aus, ist aber unglaublich saftig und wandelbar. Und natürlich: mit Wachteleiern!
Zutaten für den Teig:
15 Wachteleier
5 EL Öl
4 EL Zucker
6 EL Mehl
½ Päckchen Backpulver
Zubereitung:
1. Die Wachteleier mit einer Schere aufschneiden und in eine Schüssel geben.
2. Öl und Zucker hinzufügen und mit dem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
3. Mehl und Backpulver zusammen sieben und unter die Eiermasse rühren – ebenfalls mit dem Schneebesen.
4. Den Teig in eine gefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Heißluft ca. 15 Minuten backen.
Tipp:
Der Boden ist nach dem Backen schön locker und leicht. Du kannst ihn nach dem Auskühlen nach Belieben belegen – z. B. mit frischen Erdbeeren, Beeren, Kiwis oder Pfirsichen. Auch Tortenguss oder eine Quarkschicht passen hervorragend dazu.
Viel Freude beim Backen!
Wenn du den Kuchen ausprobierst, freue ich mich wie immer über Rückmeldungen – und natürlich über deine eigenen Rezeptideen rund ums Wachtelei!
Alkoholfreier Wachtel-Eierlikör
Zutaten (für ca. 1 Liter)
22–24 Eigelb von Wachtel-Eiern (entspricht etwa 6 Hühnereigelb)
200 g Puderzucker oder feiner Zucker
250 ml Sahne
250 ml Milch (Vollmilch oder laktosefrei)
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
optional: etwas Kondensmilch für zusätzliche Cremigkeit
Zubereitung
1. Eigelb der Wachtel-Eier sorgfältig vom Eiweiß trennen.
2. Eigelb mit Zucker und Vanille in einer Schüssel cremig aufschlagen.
3. Sahne und Milch langsam unter Rühren hinzugeben.
4. Die Masse in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen (nicht kochen, da sonst das Eigelb stockt). Ständig rühren, bis die Creme leicht eindickt.
5. In saubere Flaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Haltbarkeit
Im Kühlschrank etwa 5 Tage haltbar. Vor dem Servieren kräftig schütteln.